Weiterhin massive und zeitraubende Ausfälle bei der e-Medikation

Weiterhin kommt es zu massiven und zeitraubenden Ausfällen bei der e-Medikation. Die derzeitige Unzuverlässigkeit ist besorgniserregend und unzumutbar. Die vermehrten Ausfälle sorgen unter Ärztinnen und Ärzten für Frust, Zeitverlust und zunehmende Beunruhigung darüber, wie es mit ELGA weitergehen soll. Es zeichnet sich hier keinerlei Besserung ab.

Seit 28. März 2019 gab es im Zusammenhang mit der e-Medikation 13 Ausfallsereignisse mit einer Ausfallzeit von bis zu vier Stunden. Insgesamt war die e-Medikation in diesem Zeitraum über 13 Stunden lang nicht verfügbar, über eine Million Patientinnen und Patienten dürften von den Ausfällen betroffen gewesen sein, rechnet Dietmar Bayer, Referent im ÖÄK-Referat Telemedizin und medizinische Informatik und Vizepräsident der Ärztekammer Steiermark, vor. Das bedeute eine immense Störung des Behandlungsprozesses für Ärzte und Patienten und eine drastische Erhöhungen der Wartezeiten.

Diese Situation ist inakzeptabel. Die ELGA-Betreiber verharren leider in ihrem bürokratisch-starren Denken, anstatt eine serviceorientierte und brauchbare Lösung zur Verfügung zu stellen, mit der Ärztinnen und Ärzte produktiv arbeiten können. In Fragen der Usability zeigen sich die Verantwortlichen leider beratungs- und einwandsresistent. Statt für Verbesserungen für die Ärzteschaft zu sorgen, beschränkt man sich dort auf die Kontrolle der Bürokratie.

Wir werden jedenfalls nicht locker lassen, bis ein ausgereiftes und zumutbares Produkt vorliegt.

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