Entscheidungshilfe zur EU-Wahl: Ärzte/-innen-Fragen an die österreichischen Kandidat/innen und ihre Antworten

Folgende Fragen habe ich an die österreichischen KandidatInnen zum Europäischen Parlament gestellt. Werden Sie sich dafür einsetzen, dass im Rahmen der EU die Rolle niedergelassener Ärztinnen und Ärzte als Freiberufler nicht in Frage gestellt wird? Werden Sie sich dafür einsetzen, dass im Rahmen der EU die Rolle niedergelassener Ärztinnen und Ärzte in Zukunft gestärkt, und …

Krankenkassen sind keine Sparvereine, sondern sollen bestmögliche medizinische Versorgung finanzieren

Der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger teilt mit, dass Österreichs Krankenkassen im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Überschuss von 217 Millionen Euro erzielt haben. Dr. Schelling wörtlich: Die „Sozialversicherung hat bewiesen, wie eine Konsolidierung erfolgreich umgesetzt werden kann.“ Was hier im Gestus eine Triumphes verkündet wird, sollte allerdings aus der Sicht der Patientinnen und Patienten, der Bürgerinnen und …

Die seltsamen Zahlen eines Patientenanwaltes

Sie erinnern sich vielleicht:  Im Juni 2013, also vor fast einem Jahr, präsentierte der Hauptverband der Sozialversicherungsträger – also keine als besonders ärztefreundlich bekannte Institution – die „Bevölkerungsstudie Gesundheitsreform“. 93 Prozent der Befragten gaben dabei an, einen „Hausarzt oder Arzt ihres Vertrauens“ zu haben. Und:  „Weitgehend zufrieden zeigte sich die Bevölkerung quer durch alle Gruppen …

Chronische Herzinsuffizienz: Niedergelassene Ärzte sind nicht nur in der Erstversorgung „Best Point of Service“ – aber man muss ihnen auch die Möglichkeit geben!

Ein Beitrag zum Europäischen Tag der Herzinsuffizienz: Wie bekannt uns das auch aus anderen Therapiebereichen vorkommt: Auch bei der Herzinsuffizienz stehen Patienten einmal mehr vor dem Problem, dass sie bei niedergelassenen Ärzten die bestmögliche, wohnortnahe, niedrigschwellige und für das Gesundheitssystem preiswerteste Versorgung bekommen könnten. Der Zugang zu dieser Versorgung am „Best Point of Service“ wird …

Ein Viertel weniger Vorsorgemammografien in Wien: Offener Brief an den Gesundheitsminister

Diesen offenen Brief habe ich heutegemeinsam mit den Wiener Fachgruppen-Vorsitzenden für AM, Radiologie und Gynäkologie und dem Präsidenten der Wiener ÄK an den Gesundheitsmiister gerichtet: Sehr geehrter Herr Bundesminister für Gesundheit, mit 1. Jänner 2014 wurde in Österreich das Brustkrebs-Früherkennungsprogramm eingeführt. Im Zuge der EU-weiten Bemühungen zur Verbesserung der Brustkrebs-Früherkennung wurden sowohl von der Österreichischen …