Wir begrüßen Allgemeinmediziner Mückstein als neuen Gesundheitsminister

Die Österreichische Ärztekammer begrüßt die Entscheidung, mit dem Allgemeinmediziner Wolfgang Mückstein ärztliche Kompetenz in das Gesundheitsministerium zu holen: Als Leiter eines Primärversorgungszentrums, als Arzt mit Kassenvertrag und durch sein Engagement in der Wiener Ärztekammer kennt er das Gesundheitssystem und weiß, wo der Schuh drückt. Für den Nachfolger von Rudolf Anschober gibt viel zu tun: Gerade …

Niedergelassenen Bereich stärken statt „Loch auf – Loch zu“-Politik

Ich fordere im Kampf gegen den Ärztemangel endlich ein mutiges Angehen der Probleme und keine fragwürdigen Experimente. Ebenso wie ÖÄK-Vizepräsident Harald Mayer spreche auch ich mich klar gegen den Einsatz von Spitalsärztinnen und -ärzten als Lückenbüßer im niedergelassenen Bereich aus. Es kann nicht sein, dass ständig die notdürftige Übertünchung zulasten der Patientenversorgung gewählt wird, anstatt …

Ordinationen trotz „Osterruhe“ geöffnet – Warnung vor „Kollateralschäden“ abseits von Corona

Trotz „Osterruhe“ und vielfacher Einschränkungen im öffentlichen Leben sind die Ordinationen in Österreich sowohl in der Karwoche als auch danach geöffnet. Ich plädiert dafür, anstehende Besuche bei einer Ärztin oder einem Arzt nicht unnötig zu verschieben. Nur so können medizinische „Kollateralschäden“ der Pandemie verhindert werden. Umfangreiche Hygienemaßnahmen machen die Ordinationen zu einem sicheren Ort. Keine …

Dank entschlossener Verhandlungen der Niedergelassenen-Kurie: Corona-Kompensationszahlungen für ÖGK-Kassenärzte werden endlich Realität

Aus meiner Sicht war es immer eine Frage der Fairness, der Leistungs-Anerkennung und der Honorierungs-Gerechtigkeit, und damit eigentlich eine Selbstverständlichkeit, dass niedergelassene Ärztinnen und Ärzte Kompensationszahlungen für die zum Teil sehr massiven Honorarrückgänge während des ersten Corona-Jahres 2020 zustehen. Schließlich haben 90 Prozent der Kassenärzte ihre Praxen bei laufenden Kosten offengehalten, und damit unser Gesundheitssystem …

Neue Dachverband-Zahlen: Alarmierende Rückgänge bei Vorsorgeuntersuchungen

Es gibt einen gefährlichen und anhaltenden Trend in der niedergelassenen ärztlichen Versorgung, dem schnell und entschlossen gegengesteuert werden muss: Der Tatsache, dass in der Corona-Krise noch immer viele Menschen den Arztbesuch scheuen, aus Sorge, sich in der Arztpraxis mit Sars-CoV-2 zu infizieren. So sind zum Beispiel nach Berechnungen der Ärztekammer im Corona-Jahr 2020 gegenüber dem …

Impffolgen-Debatte: Impfen als ärztliche Tätigkeit wichtiger denn je!

Nur Ärztinnen und Ärzte können den Goldstandard der Impfleistung garantieren. Das ist gerade in der aktuellen Situation einfach unabdingbar. Die aktuellen Medienberichte über angebliche oder wirkliche Impffolgen der Corona-Schutzimpfungen unterstreichen, wie wichtig eine fundierte Impfaufklärung und die Feststellung der Impftauglichkeit sind. Nur durch die Expertise von Ärztinnen und Ärzten kann die höchstmögliche Sicherheit bei der …

Unverändert ungestillter Bedarf: Anstrengungen für wirksame COVID-Medikamente  verstärken!

Wir brauchen dringend wirksame Medikamente zur Behandlung von COVID-19-Patienten. Gerade angesichts der aktuellen Impfstoffknappheit und des ungeklärten Impfschutzes gegen SARS-Mutationen ist es besonders wichtig, dass wir Ärzte unseren Patienten möglichst schnell eine wirksame Therapie anbieten können, wenn die Krankheit bereits ausgebrochen ist. Manche aktuellen Medienberichte über so ein Medikament sind zwar vielversprechend, doch hier ist …

Interne Erhebung zeigt: Über 4.000 niedergelassene ÄrztInnen sind bereit, zu impfen.

Wir scharren sprichwörtlich in den Startlöchern. Quer durch alle Bundesländer sind niedergelassenen ÄrztInnen höchst motiviert, zu impfen und ihren entscheidenden Beitrag an der Bekämpfung dieser Pandemie zu leisten. Die Rückmeldungen einer internen Befragung sind überwältigend: Mehr als 4.000 niedergelassene VertragsärztInnen haben sich schon jetzt bereit erklärt, in ihren Ordinationen, in Impfstraßen oder lokalen Impfverbänden wohnortnahe …

Impfende ÄrztInnen für ihre Leistungen  im vollen Umfang bezahlen!

Sie waren seit Beginn der Durchimpfung der Bevölkerung engagiert, haben aktiv geimpft – und das, ohne dafür honoriert zu werden. Viele ImpfärztInnen, die Anfang des Jahres in Impfstraßen und in Alters- und Pflegeheimen tätig waren, sind bis zum heutigen Tage dafür nicht bezahlt worden. Ursache ist eine Verordnung, die erst verzögert in Kraft getreten ist. …

Sorry, liebe Apotheker: Impfen muss eine ausschließlich ärztliche Tätigkeit bleiben!

Um es aus aktuellem Anlass einmal mehr und mit entsprechendem Nachdruck festzuhalten: Selbstverständlich ist Impfen eine ärztliche Tätigkeit. Und zwar ausschließlich. Und so muss das auch bleiben. Punkt. Bei diesem Thema ist Entschiedenheit angebracht. Zurzeit ganz besonders angesichts der Vorstöße von Apothekern, doch endlich auch Corona-Vakzine verimpfen zu dürfen. Die einzig richtige Antwort darauf ist: …